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Der Herbst ist im Anmarsch
(Ein Bericht von Andre)
 

Servus Gemeinde, wer kennt das nicht man hat die Woche über nur Stress, auf der Arbeit, Zuhause, egal wo man gerade ist. Was macht man dann am Liebsten um den Kopf frei zu bekommen und um abzuschalten ?

Genau einfach raus ans Wasser.

Der Sommer neigt sich solangsam dem Ende entgegen. Der Herbst steht vor der Tür und die Fische haben Hunger. Ich beschloss also von Freitag bis Sonntag nach Frankreich rüber zu fahren. Jedoch fand ich niemand der mich begleiten könnte, abgesehen von meinem Hund. Egal, ab ans Wasser, denn im vorherigen Jahr konnte ich auch schon eine Sternstunden Nacht hier erleben.

Unterwegs noch schnell ein paar Einkäufe erledigt, so stand ich dann um 16:30 Uhr am Wasser und fing mit dem Aufbau an. Um 18Uhr lagen dann die Ruten bestückt mit einem neuen Testknödel auf den Spods und das Warten begann.

Die Dämmerung blieb ohne Aktion, gegen 2Uhr ein Fallbiss der sich als Brasse entpuppte.

Rute erneut auf den Spod und ab auf die Liege. Morgens kam dann der ersehnte Biss, ich ging direkt auf das Boot und fuhr dem Fisch entgegen. Es dauerte ein wenig bis ich den Fisch zum ersten mal sah, da es noch Dunkel war. Dennoch blieb ich der Sieger und zog den Fisch in die Maschen des Keschers. Erst am Land bemerkte ich was dies für ein Fisch war. Die Waage blieb bei 22kg stehen. Super von dem Fisch kann ich alleine keine Fotos machen. Erst mal die Kontakliste im Handy gecheckt und schauen wer mir als Fotograph helfen könnte. Gegen 13 Uhr kam dann mein Kumpel Philipp vorbei und wir konnten den Fisch im Sonnenschein ablichten. Den ganzen Tag pöassierte nichts mehr. Abends zogen ein paar dunkle Wolken auf, die Regen und Gewitter mitbrachten.

Ich habe gerade alles in Sicherheit vor dem Regen gebracht, als sich eine Rute gemeldet hat. Ich sprang erneut ins Boot und der Drill begann. Ich blieb Sieger und machte an Land dann mit Selbstauslöser Fotos von dem 12 kg Spiegler.

Kurz darauf fing auch schon der Regen an. Ich verkroch mich in den Schlafsack und  fiehl ins Land der Träume. Auch wenns nicht lange war, denn mitten in der Nacht schrie einer meiner Bissanzeiger um Hilfe. Gleiche Prozedur wie immer: Anschlag – Boot – Drill – Keschern zum Glück war gerade eine Regenpause, da dieser Fisch auch nicht leicht zu bändigen war. Anschließend habe ich von dem 15,5kg Kugelfisch wieder per Selbstauslöser Bilder gemacht.

Wärend des Fotosession begann es dann auch wieder heftig an zu Regnen. Schnell den Fisch wieder in sein Element zurück gesetzt und ab auf die Liege. Morgen schrie mich dann der Wecker aus dem Schlaf und die Session hatte ein Ende.

Da sieht man mal wieder, man sollte auch mal alleine losziehen, wenn die Kumpels mal nicht können.
Ich Wünsche euch viel Spaß am Wasser!
Gruß Andre… | Team Best Baits

Angeltag Carp  Angeltag Karpfen  Karpfenangeln Nachtfischen

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Carpe diem (nutze und genieße den Tag)
Sei achtsam, wachsam und behutsam…
(Ein Bericht von Michael)


Jemand sagte einmal: wenn man zu lange an einem bestimmten Ort verweilt, wird man zu diesem Ort.
In meinem Fall bedeutet das, die gleichen Menschen, die gleichen Fragen und die gleichen Fische.
Mit letzterem könnte ich noch leben, aber meine Carpsounder verweigerten seit geraumer Zeit ihren Dienst, also musste mal eine kleine Luftveränderung her. Der wunderschöne Waldsee bot sich dafür mehr als an,
mal wieder die einsame Stille gemeinsam mit einem guten Freund zu genießen. Großartig vorbereiten mussten wir diese Aktion eigentlich nicht, da Jens regelmäßig etwas Futter an den bekannten Stellen einbringt. Also konnte es gleich losgehen. Ich war schon etwas früher am See und hatte etwas Zeit die nötigen Eindrücke zu sammeln. Ich kann wirklich Stunden damit verbringen, einfach träumend und dösend über das Wasser zu schauen, natürlich sieht man dabei auch den ein oder anderen Fisch. In ca. achtzig Meter Entfernung stieg über zehn Meter Wassertiefe ein schöner Spiegler aus dem Wasser, inmitten der vielen, kleineren Schuppis im See, ein Highlight. Ich freute mich sehr über diesen Anblick und teilte dies
Jens gleich per SMS mit. Er selbst hat ihn schon einige Male fangen dürfen. Es handelt sich dabei um keinen Riesen, einige gestörte Zielfischangler würden dafür noch nicht mal das Haus verlassen, aber für
mich ein schöner Anblick. Nachdem ich einige schöne Schuppis überlisten konnte, mit Stickmix an Schneemannmontagen, verlor ich noch den ein oder anderen Fisch über den zahlreichen Muschelbänken
im Seerosenfeld. Ich holte mir Rat von Didi und bald hatte ich eine Lösung dafür, danke mein Freund für die wertvollen Ratschläge.

Mitten in der Nacht hatte ich einen hefigen Vollrun auf zwei sinkende Dumbells, auch diesen Fisch verlor ich in den Seerosen. Ihr müsst wissen, wenn ich nachts einen Biss bekomme, egal mit welchem Ausgang, kann ich stundenlang nicht mehr einschlafen und zerbreche mir über alle mögliche Dinge den Kopf. Ich versuche ständig an meiner Achtsamkeit zu arbeiten, nur leider gelingt mir das nicht immer, einige Dinge und alte Erinnerungen werfen mich immer wieder aus der Bahn, das muss ich einfach weiter üben, es wird mir noch sehr nützlich sein.

Am nächsten Morgen ging das fröhliche Beißen weiter, ich landete mit neuer Montage noch einen Schuppi und eine große Brasse. Ich freute mich auf Jens und seine beiden Hunde Rickie und Dana. Die drei zusammen wirken auf mich sehr harmonisch und ich fühle mich sehr wohl in ihrer Nähe. Man sagt ja immer: die Tiere passen sich den Menschen an, hier stimmte es auf jeden Fall. Als die drei dann eintrafen, bauten wir zusammen das Tackle und Nachtlager auf und genossen den Abend mit einer schönen Tasse Tee und dem Ausblick über das Wasser. Der totale Frieden. Am nächsten Morgen kochte ich uns einen schönen, heißen Kaffee und wir begrüßten den Tag. Wie auf Bestellung meldete sich der rechte Carpsounder.
Nach kurzem, aber heftigem Drill lag der schöne Spiegler im Kescher. Der Tag hatte also gut angefangen, aber es war ja schließlich Himmelfahrt und aus der Ferne kündigten sich schon die ersten, lauten „Naturfreunde“ an. Mit Bollerwagen, lauten Schlachtgesängen und böse Onkels Hits näherten sie sich unserer Idylle. Irgendwann flogen die ersten Dosen ins Wasser und Raketen durch die Luft. Irgendwie passte das hier draußen alles nicht so recht zusammen, dieses schöne Paradies inmitten der Natur und laute BVB Fans denen man mal sagen sollte, dass eine andere große Mannschaft schon längst deutscher Fußballmeister ist. Naja bis endlich Ruhe einkehrte dauerte es einige Stunden. Ein heftiges Gewitter und Platzregen sorgte auch dafür.

Trotz einiger Bemühungen meldete sich leider kein Fisch mehr und trotzdem hatten wir wieder eine schöne, gemeinsame Zeit, denn die ist sehr, sehr kostbar, weil man nie weiß, was morgen ist.

Also nutze und genieße jeden Tag, als ob es der letzte wäre

Einen großen Dank an meine Freunde; Rainer, Jens und Didi sowie an Oli, dessen Futter und Köder wieder ihren Beitrag leisteten, die sinkenden Dumbells sind echt der Hammer und machen den Unterschied in bestimmten Situationen.

Alles wird gut…. Euer Micha

Angeltag 14  Angeltag 13  Angeltag 12

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Flussfieber oder (Fische vor der Haustür)
(Ein Bericht von Michael)


Eigentlich wollte ich dieses Projekt mit meinen Freunden erst im Herbst beginnen, aber die Neugier und mein unruhiger Geist haben mal wieder gesiegt. Im letzten Frühjahr konnte ich schon einige schöne Karpfen unweit der Brücke, ganz in der Nähe meiner Heimatstadt beobachten und fotografieren. Das machte mich natürlich neugierig. Aber es verging noch über ein ganzes Jahr bis ich anfing, mich ernsthaft mit dieser Sache zu beschäftigen und heute vergeht kaum ein Tag an dem ich abends mit dem Hund dieses Gewässer entlanglaufe um die nötigen Eindrücke zu sammeln.

Genau vor einer Woche hat uns Mario Götze zum vierten WM-Titel geschossen, das Glücksgefühl hält bis heute an, zu lange haben wir alle darauf gewartet.

Ich fing also an, einen bestimmten Flussabschnitt mit Partikeln und Boilies unter Futter zu setzen und konnte schon nach kurzer Zeit beobachten, dass die Fische darauf reagieren. Ich werde nie meinen ersten Ansitz vergessen an dem ich abends noch Besuch von netten Freunden bekam und morgens einen großen Schuppi fing. Wohlgemerkt erste Session, erster Biss und gleich ne Granate. Wie geil. Und abends feierten wir zusammen den ersten Gruppensieg unserer Jungs gegen Portugal, ein schöner Tag. Nachdem ich einige Male geblankt hatte, beschloss ich den Platz zu wechseln und feilte derweilen weiter an meiner Taktik.
 

Das angeln am Fluss hat auch einige Nachteile…

So ist nach heftigen Regenfällen das Fischen meist für eine Weile erst einmal wegen steigenden Wassers und Strömung kaum möglich. Außerdem muss man sich hier zulande des Öfteren mit betrunkenen, randalierenden Einzellern in den Sommermonaten nachts herumärgern, die zudem Mengen an Müll hinterlassen, den ich dann regelmäßig aufsammeln muss. Aber dass es nicht leicht werden würde, wusste ich schon vorher. Extra für dieses Vorhaben kaufte ich mir einen neuen, größeren Trolleyauf dem genug Platz für das gesamte Tackle ist und ich immer mobil bleibe. Ihr müsst wissen, dass ich meine Kurzansitze genau durchplane um auch nur das absolut Nötigste mit zu nehmen. So bereite ich mir meine Vorfächer und das Futter bereits zu Hause vor. Boilies und Pellets werden gesoakt und gepudert, genau wie die Hakenköder um den Platz schnell attraktiv für die Fische zu machen.

Die Produkte aus dem Hause Selfmade-Baits eignen sich bestens dafür. Regelmäßigkeit ist hier der wichtigste Aspekt, da die Fische immer in Bewegung sind und ständig Energie verbrauchen. Des Nachts suchen die Karpfen ihre Ruhezonen, z.B . Gräben und Büsche auf, die sie dann am frühen Morgen wieder verlassen um sich auf Nahrungssuche zu begeben, auch das konnte ich beobachten. Dieser Fluss, der übrigens nicht besonders breit ist, hält sicher noch die eine oder andere nette Überraschung für meine Freunde und mich bereit.

Vielen Dank an meinen Freund Didi und das gesamte Team Selfmade-Baits.
Um mein Futter muss ich mir in der nächsten Zeit keine Sorgen machen, so dass ich mich getrost auf andere Dinge konzentrieren kann.
Alles wird gut… Euer Micha

Angeln mit Hund  Nachtangeln Kraftwerk  Mein Angeltag

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Willkommen bei Freunden…
(Ein Bericht von Michael)
 

Ich versuche stets im Hier und Jetzt zu leben, da man nie weiß was morgen ist. Deshalb genoss ich auch das lange Wochenende mit meinen Freunden so sehr. Mit von der Party waren Rene, Marcel, Daniel, Jens sowie die  Hunde Dana, Rickie und Duke. Obwohl ich der einzige ohne nennenswerten Fischkontakt blieb, war die Stimmung prächtig. Ich weiß, es werden wieder schwierigere und härtere Zeiten kommen, deshalb nehme ich die so angenehmen Momente gerne mit. Nebenbei bemerkt sind die Monate April und November meine Lieblingsmonate zum Karpfenangeln, da wird also sicher noch was kommen.
 

AngeltagDen Anfang machte mal wieder Rene mit einem Riesengraser jenseits der zwanzig Kilo Marke. Beeindruckend  welches Händchen mein junger Freund für große Fische hat. Nach dem Motto: Er kam, sah und siegte, kommt er immer voller Freude ans Wasser und landet oft den entscheidenten Treffer ohne sich groß über alles Gedanken machen zu müssen. Jens legte am gleichen Abend noch mit einem schönen Schuppi nach. Seine Rute lag gerade drei Minuten auf dem Spot. Er belohnte sich selbst für seine gute Vorbereitung und Zielstrebigkeit mit zwei weiteren schönen Fischen in den nächsten Tagen. Die Brassen haben es Jens ohnehin angetan, egal wo er gerade fischt, kommen sie immer zu ihm. Am nächsten Morgen rückte unser Freund Daniel hochentschlossen und vollbeladen an. Man muss ihn des Öfteren motivieren mal ans Wasser zu gehen um dem ganzen Stress zu entfliehen. Unser Freund Marcel ist meist kaum aus der Ruhe zu bringen, er ist immer den Raubfischen auf der Spur und lässt sich nicht mal vom härtesten Graserdrill beeindrucken. Und so wurden auch noch ein paar Hechte nebenbei gefangen. Rene fing in der folgenden Nacht noch einen Schuppi und stellte damit wieder einmal seinen besonderen Instinkt, der wohl bei ihm angeboren ist, unter Beweis.


Wir genossen zusammen das tolle Wetter und gute Essen. Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung wird bei und groß geschrieben. Und so hilft man sich beim Landen der Fische, Fotografieren und Tackleschleppen wie selbstverständlich. Gefischt und gefangen wurde unter anderem mal wieder mit Produkten aus dem Hause Selfmade- Baits. Unterm Strich danke ich allen Freunden nochmal für die kostbaren und seltener werdenden Momente. Ich glaube die Zeit für die dicken Fische kommt erst noch, dazu ist es einfach noch zu warm.
Dann wird es auch draußen ruhiger.
Euer Micha

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...Thema eröffnet von:

Fisch-Wars

Angelsport seit 1987. Zielfisch: Allround. Geangelt in NRW, Rh.-Pfalz, Saarland, Frankreich.