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Feederfutter selbst herstellen
 

Neben dem Boilieangeln auf Karpfen ist auch das Feedern auf Karpfen eine gute Möglichkeit einen Karpfen an den Haken zu bekommen. Beim Feedern auf Karpfen verwendet man eine Futterspirale, die mit einem speziellen Futter, dem sogenannten Feederfutter gefüllt wird. Dieses Feederfutter löst sich nach einiger Zeit auf dem Gewässergrund aus der Futterspirale und erzeugt aufgrund der feinen Bestandteile eine Duftwolke, die die Karpfen zum Hakenköder lockt. So wie erfahrene Karpfenangler ihre Boilies selbst herstellen schwören auch viele Feederangler darauf ihr Feederfutter selbst herzustellen. Zum einen spart dies Geld und zum anderen hat man dadurch die Möglichkeit individuelle Mischungen herzustellen und mit den verschiedensten Zutaten zu experimentieren. Im Folgenden möchten wir Tipps geben wie man die Eigenschaften des Feederfutters durch spezielle Zutaten steuern kann.

Die Basismischung

Um die Basis des Feederfutters herzustellen verwendet man Mehle. Ob man dabei Weizenmehl, Roggenmehl oder Maismehl verwendet bleibt dem Angler selbst überlassen. Meist wird aber eine Mischung unterschiedlicher Mehle verwendet. Beimischung von Fischmehl ist möglich. Sehr erfahrene Feederangler verwendet häufig eine Zutat, die sie als Basismischung verwenden, um die sie ein großes Geheimnis machen. Wenn man es doch schafft einem solchen Angler das Geheimnis zu entlocken erfährt man dass es sich um Legemehl aus der Geflügelzucht handelt. Solches Legemehl enthält Bestandteile von unterschiedlichen Mehlen wie Weizenmehl, Maismehl, Luzernenmehl und viele weitere und ist dadurch ideal geeignet. Einige gröbere Maisstücke runden das Legemehl ab. Als Basismischung für die Herstellung von Feederfutter ist es daher bestens geeignet und kann dann durch weitere Zutaten verfeinert werden.

Farbe des Feederfutters beeinflussen

Auch die Farbe des Feederfutters lässt sich durch die Beimischung bestimmter Zutaten verändern. Für ein gelbes Feederfutter verwendet man einen größeren Anteil an Maismehl und kann die gelbe Färbung noch zusätzlich durch etwas Safran verbessern. Möchte man eine eher rote Farbe haben, denn mischt man etwas Rotebeetesaft zum Feederfutter hinzu. Wünscht man hingegen ein sehr dunkles Feederfutter kann man dies durch Zugabe von Kakaopulver bewirken. Auf diese Weise kann man mit natürlichen Zutaten dafür sorgen dass das Feederfutter die gewünschte Farbe erhält.

Geschmachsrichtung beeinflussen

Auch den Geschmack des Feederfutters kann man sehr einfach beeinflussen. Für süße Mischungen kann man beispielsweise Vanillearoma oder Honig beimischen. Bei herben Mischungen sind Fischmehle zuzumischen. Einige Angler schwören auch darauf kleine Mengen Pfeffer oder Chili im Feederfutter zu haben. Hier kann man der Phantasie freien Lauf lassen und unterschiedliche Mischungen und Zutaten ausprobieren und die Ergebnisse, also die Bisse der Karpfen auswerten.

Gröbere Partikel beimischen

Wenn das Feederfutter soweit fertig ist kann man diesem noch einige gröbere Partikel beimischen. Dosenmais, Eierschalen oder Weizenkeimlinge haben sich bewährt und bilden eine Ergänzung zu den feinen Bestandteilen, die sich im Wasser auflösen und die Karpfen zur Angelstelle locken.
(Gastartikel)

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Köderfische zum Hechtangeln


Der Hecht wohl der Fisch, der am häufigsten in Wappen und Logos abgebildet ist. Wohl auch aus diesem Grund ist er neben dem Karpfen wohl der bekannteste Fisch in den heimischen Gewässern. Jedoch wird das schmackhafte, eher trockene Fleisch des Hechtes als Nahrungsmittel sehr geschätzt. Auch viele Angler haben den Hecht als Zielfisch ausgewählt. Als Angler stellt man sich dann häufig die Frage welche Angeltechnik eingesetzt werden soll um dem Hecht nachzustellen.
Neben dem Spinnfischen ist das Ansitzangeln auf Hecht sehr verbreitet. Beim Ansitzangeln auf Hecht wird dem Raubfisch ein toter Kleinfisch als Köder meist an einer Pose angeboten. Neben der optimalen Zusammenstellung der Posenmontage spielt die Auswahl des Köderfisches eine entscheidende Rolle wenn es darum geht den Hecht zu einem Anbiss zu verleiten.

Größe der Köderfische
Tendenziell ist es sicher so das besonders kapitale Raubfische auch größere Köderfische bevorzugen, jedoch sollte man nicht in jedem Fall einen möglichst großen Köderfisch an der Posenmontage anbieten. Hat man unterschiedlich große Köderfische zur Verfügung sollte man bei der Auswahl die Jahreszeit und die Gewässerbedingungen berücksichtigen. Im Sommer, wenn sehr viele Jungfische im Wasser unterwegs sind, hat sich auch der Hecht an die kleineren Fische gewöhnt. In dieser Zeit sollte man auch kleinere Köder mit einer Länge von 10 bis 15 Zentimetern verwenden. Im Winter hingegen muss der Raubfisch mit seinen Kräften haushalten und bevorzugt daher größere Beutefische, da bei diesen pro Angriff eine sehr viel größere Menge an Beute gemacht wird als bei kleinen Fischen. In dieser Jahreszeit dürfen die Köderfische auch mal etwas größer gewählt werden. Größen von 15 bis 20 Zentimeter sind eine gute Wahl.

Fischarten
Aber auch bei der Fischart, die als Köderfisch verwendet wird, wird der Angler vor die Wahl gestellt. In der Regel sollte man heimische Fischarten wählen, die im Gewässer häufig vorkommen. Zum einen kennt der Raubfisch diese Fische bereits und zum anderen ist es für den Angler einfacher am Gewässer einige Köderfische zu fangen als exotische Fischarten im Handel besorgen zu müssen. Lediglich in Gewässern mit einem hohen Angeldruck oder sehr vielen Beutefischen können exotische Fischarten besser geeignet sein. Teilweise hat der Angler an solchen Gewässern bereits mit Goldfischen gute Ergebnisse erzielt. Die leuchtend rote Farbe lockt Raubfische teilweise an den Haken, die gerade nicht auf Beutesuche sind. Allerdings sollte man sich bei der Verwendung solcher Köderfischarten vorher über die Vorgaben des Gewässerbetreibers informieren.

Köderfische aufpeppen
Dass man die als Köder verwendeten toten Fische an der Montage in regelmäßigen Abständen austauschen sollte ist sicher jedem Angler bewusst, dass man jedoch die Attraktivität der Köderfische zusätzlich steigern kann stößt häufig auf fragende Gesichter. Neben unterschiedlichen Aromen, die man in die Köderfische injizieren kann, kann auch das Einschneiden der Flanken der Fische dazu führen das im Wasser ein noch stärkerer Duft von den Fischen ausgeht und die Neugier des Raubfisches geweckt wird.
(Ein Bericht von Robert B.)

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Fisch-Wars

Angelsport seit 1987. Zielfisch: Allround. Geangelt in NRW, Rh.-Pfalz, Saarland, Frankreich.